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Baden-Powell und Esperanto
Auf Einladung mehrere britischer Jugendorganisationen schrieb Baden-Powell zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das Handbuch „Scouting for Boys“ (Kundschafterwesen für Jungen).
Es erschien in sechs Broschüren, die im Zweiwochenabstand erschienen, und vier Pennis je Heft kosteten.
Das erste Heft erschien am 15. Januar 1908. Die Serie war so erfolgreich, dass schon im Mai des selben Jahres alle Folgen zusammen als gebundenes Buch erschienen.
Jedes Heft ist in Kapitel unterteilt, die den Namen „Erzählungen am Lagerfeuer” erhielten.
Im dritten Heft empfahl Baden-Powell seinen Pfadfindern, Esperanto als Geheimsprache der Sippe zu verwenden.
Es war nur ein Satz, der darüber hinaus in späteren Ausgaben verschwunden war.
Der Tatsache, dass Baden-Powell die internationale Sprache erwähnte, ist eine interessante Begebenheit. Allerdings zeigt der Text deutlich, dass Baden-Powell nicht den tatsächlichen Wert erkannte, den Esperanto für die weltweite Pfadfinderbruderschaft haben könnte. Es schrieb:
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”If you want to write a despatch that will puzzle most people to read, use the Morse or semaphore letters in place of the ordinary alphabet. It will be quite readable to any of your friends who understand signalling.
Also if you want to use a secret language in your patrol you should all
set to work to learn ”esperanto“. It is not difficult, and is taught in a
little book costing one penny. This language is being used in all
countries so that you would be able to get on it abroad now.“
(Scouting for Boys, page 202 of the original version)
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„Wenn Du eine Nachricht schreiben möchtest, die andere Menschen nicht verstehen sollen, benutze die Morse- oder Semaphorbuchstaben anstelle des normalen Alphabets. Sie wird für jeden deiner Freunde leicht zu lesen sein, der die Signale versteht.
Wenn Du in deiner Sippe eine Geheimsprache verwenden möchtest, solltet ihr alle Esperanto lernen. Das ist nicht schwer und ein kleines Lehrbuch gibt es schon für ein paar Penny. Die Sprache wird in allen Ländern gesprochen, sodass ihr mit dieser Sprache unter die Leute kommen kannst.(Kundschafterwesen für Jungen, Seite 202, der Englischen Originalausgabe.)
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Bedeutender ist der Äußerung des internationalen Pfadfinderkomitees aus dem Jahre 1964. In seiner Zusammenkunft in Luxemburg erklärte es: „Esperanto zeigte seine Möglichkeiten in vielen Medien und auf vielen Gebieten. In einigen nationalen Verbänden erlaubte man, dass das Übersetzerfachabzeichen für diese Sprache erhältlich ist.“
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